Synthetische Cannabinoide

Synthetische Cannabinoide bezeichnen eine wachsende Zahl von künstlich hergestellten, bewusstseinsverändernden Chemikalien, die u.a. als zerkleinertes Pflanzenmaterial verkauft werden. Für die Konsumenten sollten diese Stoffe dieselbe Wirkung wie Cannabis haben. Oft sind sie aber sehr viel stärker und die Wirkung ist schwer messbar. Auch risikoarm zu dosieren ist schwierig. Typischerweise wird ein angenehmer Zustand der Entspannung erzeugt und man fühlt sich „stoned“. Diese NPS wirken wie Cannabis, THC. Beispiele sind „Spice”, „Noids” oder „Black Mamaba”.

Zu den kurzfristigen Risiken gehören Psychosen, Verwirrung, kognitive Störungen, Nierenversagen, Bluthochdruck und Krampfanfälle.
Zu den Langzeitrisiken gehören ein Suchtpotential, psychische Abhängigkeiten und psychotische Erkrankungen.
Üblicherweise werden Cannabinoide geraucht (auf eine Mischung von pflanzlichen Materialien gesprüht) oder über einen Verdampfer (Vaporizer) inhaliert.

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